Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie und Traumatherapie

                                                                                                                                                                                                                                

 

Als Psychotherapeutinverbinde ich Tiefenpsychologie mit einer klaren Verankerung im Hier und Jetzt: durch Achtsamkeitsmethoden sowie eine feine, körperorientierte Traumaarbeit im Sinne von Somatic Experiencing. Dabei gehen wir behutsam vor – in Respekt vor Ihren Schutzmechanismen und mit dem Ziel, innere Sicherheit zu stärken.

Mein Anspruch für jede Sitzung: Sie sollen sich verstanden fühlen – und mit spürbarer seelischer und körperlicher Erleichterung nach Hause gehen.

 

Geeignet bei

 Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, psychosomatischen Beschwerden, körperlichen Erkrankungen mit starker seelischer Komponente sowie Traumata – insbesondere Entwicklungs- und Bindungstrauma.

 

Präsenz und Empathie

Ich begegne Ihnen so wach, achtsam, körperlich spürend und mitfühlend wie möglich. Therapie wirkt dort am nachhaltigsten, wo Erfahrung wirklich passiert: in Gefühlen, Körperreaktionen und oft unbewussten Schutzhaltungen.

 

Traumaarbeit: wahrnehmen, würdigen, integrieren

Mit meditativer Körperwahrnehmung und achtsamer Beobachtung stärken wir Ihre Fähigkeit zu spüren – das wirkt häufig schon zentrierend und beruhigend. Ebenso arbeiten wir mit Methoden, die den bewussten Umgang mit schwierigen Gefühlen erleichtern.

 

Ein wichtiger Bestandteil kann die fühlende Begegnung mit dem inneren Kind sein – besonders heilsam, wenn sie nicht nur „verstanden“, sondern tatsächlich erlebt wird. So können auch sehr frühe Prägungen (perinatal/pränatal) und transgenerationale Belastungen gelindert werden.

 

Beziehungen heilen

 Ich nutze u. a. spürende Übungen aus der Arbeit von Diane Poole Heller (Bindung, Entwicklungstrauma, Somatic Experiencing), die helfen, den Weg von unsicherer zu sicherer Bindung zu unterstützen: sich alleine stabil zu fühlen, Nähe zuzulassen und tragende Beziehungen zu gestalten.

 

Bei Bedarf kann eine systemische Perspektive ergänzen – z. B. mit Aufstellungen (Platzhaltern). Paargespräche oder gemeinsame Termine mit Familienmitgliedern sind möglich.

 

Transpersonal und intuitiv

Mit meiner meditativen Praxis seit etwa 2002, hat sich meine Arbeit zunehmend humanistisch, intuitiv und transpersonal entwickelt – im Sinne eines Eingebundenseins in ein größeres Ganzes.

Viele Menschen schätzen die Arbeit mit Intuition bzw. „innerer Weisheit“. In einem ruhigen Entspannungszustand können innere Bilder und Botschaften auftauchen – ähnlich der Symbolsprache von Träumen. Wir betrachten diese gemeinsam achtsam; stimmig ist nur, was sich für Sie als wahr anfühlt. Auf diese Weise können sich zentrale Fragen klären und Lösungen oft überraschend klar und zuverlässig zeigen.

 

Meditation: Selbstheilung und ideale Therapiebegleitung

 Richtig angewandt kann Meditation wie Selbstheilung wirken. Sie ist eine ideale Begleitung zur Psychotherapie, weil Veränderung weniger „im Kopf“ geschieht, sondern vor allem über Körperwahrnehmung und Gefühle. Wer regelmäßig meditiert, kann therapeutische Prozesse vertiefen, oft beschleunigen – und lernt zugleich, sich im Alltag immer besser selbst zu regulieren.

Meditation unterstützt Sie dabei,

  • präsenter und zentrierter zu sein,

  • sich wohler und geborgener zu fühlen,

  • lebendiger, leichter und gesünder zu werden,

  • sich selbst besser zu spüren, wahrzunehmen und zu verstehen,

  • bewusster mit Gefühlen umzugehen,

  • Angst- und Schutzmuster zu erkennen und zu beruhigen,

  • Stress, Krisen und Trauma besser zu bewältigen –

  • und auf seelischer wie körperlicher Ebene zu heilen.

 

In meinen Meditationsgruppen verbinden wir bewährte Techniken aus der Meditationspraxis mit heutigen Erkenntnissen aus Neurowissenschaft, Trauma- und Stressforschung, Bindungstheorie und Neuroplastizität.

Stille, achtsame Innenschau und feines Spüren werden ergänzt durch lebendige, aktive Methoden mit Atem, Bewegung, Stimme, Imagination – und viel Lebensfreude. Dazu kommt gut anwendbares psychotherapeutisches Know-how für seelisch-körperliche Gesundheit im Alltag.

In meinen Meditationskursen beschäftigen wir uns über mehrere Monate jeweils am Montagabend mit einem bestimmten Thema wie zum Beispiel: 
- Resilienter werden
- Embodiment
- Bindungstypen

- Selbstwert

- An Herausforderungen wachsen
- Dankbarkeit
- Die heilsame Kraft von Beziehungen: Meditieren in Dyaden

 

Über mich

 

Als Psychosomatikerin und Psychotherapeutin arbeite ich seit 35 Jahren – zunächst in Kliniken, seit 1997 in eigener Praxis. Meine Wurzeln liegen in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie (u. a. nach C. G. Jung) und in der Systemtherapie.

Heute verbinde ich diese Tiefe mit einer klaren Verankerung im Hier und Jetzt: durch Achtsamkeitsmethoden sowie eine feine, körperorientierte Traumaarbeit im Sinne von Somatic Experiencing. 

 

Als Allgemeinmedizinerin habe ich die reguläre fünfjährige Weiterbildung absolviert und dabei in internistischen, chirurgischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Krankenhausabteilungen gearbeitet.

 

In den folgenden 26 Jahren als niedergelassene Hausärztin mit homöopathischem Schwerpunkt, Psychosomatikerin und Psychotherapeutin habe ich immer wieder erlebt: Bewusstwerdung, inneres Wachstum und eine Veränderung der Lebenshaltung können tiefgreifende Heilungsprozesse anstoßen – seelisch und körperlich.

 

Seit Frühjahr 2022 bin ich jedoch nicht mehr hausärztlich tätig. Ich nehme keine neuen Patientinnen und Patienten für homöopathische Behandlungen an und arbeite nur noch psychotherapeutisch – mit einer begrenzten Anzahl von Klientinnen und Klienten.

 


 

2002 begann ich mit Zen-Meditation und Achtsamkeit. Prägend wurde für mich Thich Nhat Hanh: Ich besuchte regelmäßig seine Retreats und habe seine Bücher „verschlungen“. Weil ich früh spürte, wie heilsam diese Haltung ist – und wie stimmig sie meine Arbeit als Ärztin und Psychotherapeutin ergänzt – fand Meditation zunehmend ihren festen Platz in meiner Praxis.

 

2007 gründete ich eine eigene, regelmäßige Meditationsgruppe für Patientinnen und Patienten – über viele Jahre mit dem Schwerpunkt auf stiller Zen-Meditation und Achtsamkeitsübungen.

 

Seit 2010 kamen aktive Meditationen hinzu. Mich überzeugt daran die reinigende, kathartische und zugleich vitalisierende Wirkung: über Bewegung, Atem und Stimme entsteht Lebendigkeit und Lebensfreude. Gerade für viele Menschen mit psychischen Beschwerden ist der Weg in die Stille leichter, wenn sie zuvor den Körper spüren und Gefühle auch körperlich ausdrücken konnten.

 

Seit 2016 vertiefe ich diese Arbeit in zahlreichen Online-Kursen mit Thomas Hübl, einem österreichischen Lehrer, Autor und internationalen Facilitator. Er verbindet kontemplative Praxis mit einem Fokus auf Trauma-Integration – auch transgenerational und kollektiv – unter anderem über die Academy of Inner Science. Seit 2025 nehme ich zudem am Timeless Wisdom Training teil, das meditative, wissenschaftlich fundierte Ansätze der Traumaheilung vermittelt und sowohl individuelles als auch transgenerationales und kollektives Trauma berücksichtigt.